Webflow CMS Sync: Wie Conflict Detection funktioniert
Der bidirektionale Sync zwischen Collections und Webflow CMS ist eine der komplexesten Funktionen der Plattform. In diesem Beitrag erklaeren wir, wie die Conflict Detection technisch aufgebaut ist und welche Design-Entscheidungen dahinter stehen.
Das Problem: Zwei Systeme, eine Wahrheit
Wenn Daten sowohl in unserer Plattform als auch in Webflow bearbeitet werden können, entsteht ein klassisches Distributed-Systems-Problem. Welche Version ist die richtige, wenn beide Seiten seit dem letzten Sync geaendert wurden?
Field-Level Mapping
Jedes Collection-Feld wird auf ein Webflow-CMS-Feld gemappt. Das Mapping ist explizit -- kein Feld wird automatisch synchronisiert, wenn es nicht konfiguriert ist. Das gibt euch volle Kontrolle darüber, welche Daten fliessen und welche nicht.
Timestamp-basierte Conflict Detection
Bei jedem Sync vergleichen wir die Zeitstempel der letzten Änderung auf beiden Seiten. Wenn ein Feld in beiden Systemen seit dem letzten Sync geaendert wurde, wird ein Conflict erkannt und markiert. Ihr koennt dann manuell entscheiden, welche Version gewinnt -- oder eine Merge-Strategie definieren.
Push-Strategien
Wir unterstuetzen drei Modi: Single Push für individuelle Datensaetze, Bulk Push für ganze Collections und Auto-Sync für Echtzeit-Synchronisation. Auto-Sync nutzt Webhooks, die bei jeder Änderung in unserer Plattform gefeuert werden.
MD5-Vergleich für Assets
Bei Assets reicht ein Timestamp nicht: Hat sich die Datei wirklich geaendert oder nur Metadaten? Wir berechnen MD5-Hashes für jede Datei und vergleichen diese beim Sync. Nur wenn der Hash abweicht, wird die Datei neu gepusht.
Retry-Logik und Sync-Status
Die Webflow API hat Rate Limits und kann unter Last langsamer reagieren. Wir implementieren exponential Backoff mit maximal 3 Retries pro Request. Jedes Asset hat einen eigenen Sync-Status: synced, pending, failed oder not pushed.
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