Warum kein bestehendes DAM unser SEO-Problem gelöst hat
billiton internet services GmbH betreut seit über 30 Jahren digitale Projekte. Ende 2023 standen wir vor einem Problem, das uns dazu brachte, unser eigenes Tool zu bauen: Kein bestehendes DAM behandelte Assets als SEO-Objekte.
Die Ausgangslage
Ein Grosskunde, über 500 Bilder, 89 Produktseiten, alles über Webflow publiziert. Wir brauchten ein System, das Bilder mit vollständigen SEO-Metadaten verwaltet und automatisch nach Webflow synchronisiert.
Was wir ausprobiert haben
Cloudinary: Hervorragend für CDN-Delivery und Bild-Transformationen. Schwach bei SEO-Metadaten. Kein Alt-Text als Pflichtfeld, keine strukturierten Felder, keine Webflow-Sync-Integration. Bynder: Enterprise-Klasse, starke Brand-Governance. Aber viel zu teuer für unseren Use Case und keine Webflow-Integration. Manuelle Spreadsheets: Unsere vorherige Loesung. 500 Zeilen, jede Zelle haendisch gepflegt. Fehleranfaellig, nicht skalierbar, kein Audit Trail.
Die Erkenntnis
Kein DAM auf dem Markt behandelt Assets als SEO-Objekte. Alle behandeln sie als Dateien. Eine Datei hat einen Namen, eine Größe und einen Speicherort. Ein SEO-Objekt hat Alt-Text, Titel, Beschreibung, Schema-Typ, Entitaeten und strukturierte Daten. Das ist ein fundamentaler Unterschied.
Die Entscheidung
Wir haben entschieden, ein internes Tool zu bauen. Klein anfangen, produktfaehig denken von Tag 1. Kein Hackathon-Projekt, kein Prototyp, der nie fertig wird. Sondern ein System, das wir selbst nutzen und das gut genug ist, dass es auch andere nutzen koennten.
Wir wollten kein Produkt bauen. Wir wollten ein Problem lösen. Dass daraus ein Produkt wurde, war nicht der Plan -- aber die logische Konsequenz.
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